Durchflussmessung

25. Juli 2008 | Von Redaktion betriebstechnik-magazin.de | Kategorie: Durchflussmessung, Messtechnik

Im Wesentlichen gibt es zweierlei Gründe, eine Durchflussmessung durchzuführen. Die Menge des Durchflusses kann vertraglich festgelegt sein, hier handelt es sich also um kaufmännische Gründe. Zum Anderen ist es in der Industrie erforderlich, unterschiedliche Stoffmengen zu vermischen.

Sie können bei Durchflusssensoren zwei Arten unterscheiden: Volumendurchfluss und Massendurchfluss.

Um den Volumendurchfluss zu bestimmen, wird die Fließgeschwindigkeit gemessen. Die Formel Rohrquerschnittsfläche multipliziert mit der Geschwindigkeit ergibt den Volumendurchfluss.

Die Bestimmung des Massendurchflusses ist etwa bei Brennstoffen relevant. So befindert sich in Automobilen ein Luftmassensensor. Er bestimmt die Menge an Luft, die in den Motor strömt. Anhand dieser Daten wird dann die Menge an Kraftstoff festgelegt. Fände eine Messung des Volumendurchflusses statt, wäre die Steuerung nicht in der Lage, das genaue Mischungsverhältnis zu bestimmen, da die Luftdichte von Druck und Temperatur abhängt.

Eine Art der Durchflussmessung ist das Differenzdruckverfahren. Diese Messung können Sie in drei Teile aufteilen. Primärelement, Sensorik, Auswertung.

Grundlage dieser Durchflussmessung ist der Energieerhaltungssatz. Die Bewegungsenergie des Fluids wird in Druck umgewandelt. Mittels einer Lochscheibe wird die Rohrleitung verengt, dadurch erhöht sich die Fließgeschwindigkeit. Dies führt zu einer Abnahme des Druckes nach der verengten Stelle.
Beim Wirkdruckverfahren wird eine Querschnittsverengung in das Rohr gebaut. Dadurch kommt es zu einer Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit, während der Druck abnimmt. Die Druckkdifferenz ist der sogenannte Wirkdruck. Er steht für die Stoffmenge, die in einer bestimmten Zeit durchgeströmt ist.

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