Farbspritzgeräte

15. Juli 2008 | Von Redaktion betriebstechnik-magazin.de | Kategorie: Farbspritzgeräte & Lackieranlagen

Die einfachste Variante von Farbspritzgeräten ist die Farbspraydose. Dann gibt es elektrisch betriebene Spritzpistolen, in die ein nahezu „unsichtbarer“ Mini-Kompressor eingebaut ist. Aber beide angeführten Arten an Farbspritzgeräten sind für professionelle Farb- und Lackierarbeiten nur für kleinere Objekte zu empfehlen. Eine PKW-Karosse könnte zwar mit Sprayflaschen problemlos „umgefärbt“ werden, aber das wird teuer. Andererseits muss dagegengehalten werden, dass keine Kompressoranlage benötigt wird, deren Anschaffung sich nämlich rentieren sollte. Für eine einmalige Aktion reichen auch diese einfachen Farbspritzgeräte. Was sollten außerdem die zumeist jugendlichen Sprayer sagen, die nachts die Fassaden von Häusern und Wänden mehr oder weniger „verschönern“, um sich als „Künstler“ zu verewigen?

Farbspritzgeräte der herkömmlichen Art sind Spritzpistolen, die mit Druckluft betrieben werden und deshalb eine Kompressoranlage erforderlich ist. Sie werden in Handwerksbetrieben wie Lackierereien verwendet, aber auch von Heimwerkern, die gelegentlich etwas zu „spritzen“ haben.

Was die produzierende Industrie betrifft, wird heutzutage kaum noch mit Farbspritzgeräten gearbeitet, die von Hand geführt werden. In der Autoindustrie erledigen das Roboterarme mit einer Präzision, was beispielsweise die Farbschichtdicke betrifft, die ein Mensch nur mit höchster Konzentration erreichen würde. Und eine derartige Konzentration mit entsprechender Güte ist nur bei „Einzelstücken“ zu erwarten; bei Fließbandproduktion mit der heutigen Taktgeschwindigkeit ist das nicht möglich. Ein sehr großer Vorteil bei von Robotern gesteuerten Farbspritzgeräten ist der, dass es sehr wenig Lackverluste während des Spritzvorganges gibt. Bei Handlackierung eines Türholmes als Beispiel würden mehr als fünfzig Prozent der Farbe „danebengeblasen“ werden. Bei Lackierung durch Roboterarme kommt nahezu alles da an, wo es auch hin soll. Das hat nicht nur mit der „Treffsicherheit“ etwas zu tun, die Lackpartikel werden vom Blech der Karosse statisch angezogen, weil sich zwischen ihr und dem Roboter ein elektrisches Feld befindet.

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3 Kommentare auf "Farbspritzgeräte"

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  3. [...] dienen der Filtration von Luft, der Vorfiltration von Zuluft in Lackier- und Farbspritzgeräten, als Feinfilter in raumtechnischen Geräten wie Klimaanlagen, Dunstabzugshauben sowie als Vorfilter [...]