Fittinge

10. April 2008 | Von Redaktion betriebstechnik-magazin.de | Kategorie: Fittinge & Verschraubung

Fittinge sind Verbindungsstücke, die in der praktischen und individuellen Rohrinstallation für Flüssigkeiten und Gase verwendet werden.

Der einfachste Fitting ist die „Muffe“, die ganz einfach der Verlängerung von Rohren dient. Weiterhin gibt es unter den Fittingen „Winkel“ und „T-Stücke“.

Als Material für Fittinge wird Eisen, Messing, Kupfer und PVC verwendet.

Eiserne Fittinge werden für Wasser- und Gasleitungen verwendet, deren Rohrsystem aus Eisen besteht. Sie besitzen Innengewinde nach Zoll-Maßen und die Schraubverbindungen werden mit Hanf abgedichtet. Fittinge mit metrischem Innengewinde werden vornehmlich für Kompressoranlagen verwendet. Hier sind es zumeist Quetschdichtungen.

Es gibt Fittinge, die den Übergang von einer Materialart zur anderen ermöglichen. Wenn ein Hauswasseranschluss aus PE-Rohr besteht und die Wasserleitungen sollen im Haus mittels Kupferrohr verlegt werden, besteht der Fitting aus Messing mit einer Quetschdichtung eingangsseitig und ausgangsseitig aus einem lötbaren Stutzen genormtem Durchmessers für das passende Kupferrohr.

Fittinge zur Kupferrohrverlegung für Wasser oder Heizung werden mit Zinn weich verlötet, für Erdgas hart, also mit Messinglot. Endstücke als Fittinge sind beispielsweise „Wandscheiben“ aus Messing, die weich verlötet werden und ausgangsseitig ein Innengewinde besitzen, um einen Wasserhahn oder den Abstellhahn für ein Spülbecken einschrauben zu können.

Bei reiner PVC-Wasserinstallation werden die Fittinge geklebt. Hier beschränken sich „Winkel“ zumeist auf 90 Grad, weil sich PVC-Rohr durch Erwärmung biegen lässt.

Fittinge aus Kupfer sind weitaus vielfältiger, was Winkel betrifft. Die „Biegungen“ sind unterschiedlich und lassen sich nach Bedarf auwählen. Ebenso verhält sich das mit den zwei Anschlüssen. Beide können „aufgemufft“ sein oder nur einer. Je nachdem, woran der Winkel passen muss.

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