Impeller-Pumpen

20. Juli 2008 | Von Redaktion betriebstechnik-magazin.de | Kategorie: Pumpen & Fördertechnik

Impeller-Pumpen zeichnen sich durch die Verwendung eines Impellers, also eines ummantelten Propellers aus.

In der Regel kommen flexible Schaufeln zum Einsatz. Der Durchmesser dieses Propelers ist dabei größer als der Durchmesser des Pumpengehäuses, die Schaufeln werden gebogen. Durch eine Verengung zwischen Ein- und Auslass kommt es zu einer stärkeren Biegung der Schaufeln in diesem Abschnitt. Das führt dazu, dass das Volumen im Bereich der Ansaugöffnung größer ist als das Volumen im Keilbereich. Das Wasser folgt der Impeller-Drehbewegung. Dies geschieht an der Stelle im Pumpengehäuse, die gegenüber dem Keil liegt. Dadurch ist die Umdrehungsrichtung die Förderrichtung.

Impeller-Pumpen finden zum Beispiel Verwendung bei der Bootsmotoren-Kühlung. Dabei wird Seewasser angesaugt. Es wird dann durch einen Wärmetauscher gepumpt. Darauf folgt der Wiederaustritt des Kühlwassers, in der Regel durch den Auspuff.

Impeller-Pumpen haben den Vortei, selbstansaugend zu sein. Da die Schaufeln eine gute Dichtwirkung aufweisen, sind Impeller-Pumpen auch in der Lage, Luft anzusaugen. Durch den entstandenen Unterdruck wird das Wasser, das eigentlich gefördert werden soll, angesaugt.

Ein Nachteil von Impeller-Pumpen liegt in der Anfälligkeit gegen ein Ausbleiben des Mediums über einen längeren Zeitraum. Dabei besteht die Gefahr, dass der Impeller trockenläuft. Dann reißen die Schaufeln.

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