Manometer

12. Juni 2008 | Von Redaktion betriebstechnik-magazin.de | Kategorie: Manometer

Manometer sind Druckmessgeräte für Gase und Flüssigkeiten. Es sind zumeist Zeigerinstrumente. Der „Antrieb“ für die Zeigerwelle ist beim Manometer für höhere Drücke bis ca. 20 at eine feinmechanische Konstruktion, die gegen dauerhafte Erschütterungen empfindlich ist. Ist ein Manometer starr an einem Druckkessel montiert und der zugehörige Kompressor ebenso, wird das Manometer durchgeschüttelt. Und derartige Dauertraktionen macht die Feinmechanik nicht lange mit. Ist hier keine technische Maßnahme eingebaut, die die Erschütterungen auf das Manometer „abfedern“, liegt schlichtweg ein Konstruktionsfehler an der Kompressoranlage vor. Manometer sollten daher an der Wand des Kompressorraumes befestigt und mit einem Druckschlauch vom Kessel aus verbunden sein, was bei fahrbaren Kompressoren – sogenannten Garagenkompressoren – schwer möglich ist.

Das ausschlaggebende Element in einem Manometer ist ein nahezu kreisrund gebogenes Röhrchen – Bourdonrohr genannt -, welches sich mit steigendem Druck in ihm stetig aufbiegt und die Feinmechanik für die Zeigerwelle betreibt.

Beim Kauf von Manometern ist klar, dass der Messbereich beachtet werden muss. Die geometrische Größe kann auch wichtig sein, damit jemand auch von weitem sehen kann, welcher Druck anliegt.
Es gibt Manometer mit verstellbaren Schaltkontakten, die durch den Zeiger betätigt werden. Damit kann eine hochpräziese Kompressorsteuerung verwirklicht werden.

Manometer, die den Druck von Flüssigkeiten anzeigen sollen, wie beispielsweise den Druck von Versorgungsleitungen von Hauswasseranschlüssen, werden auch als Hydrometer bezeichnet. Sie arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie Manometer für Luftdruckmessung.

Manometer, die nicht nach dem Bourdonrohr-Prinzip arbeiten, sind für geringere Drücke gedacht, wie beispielsweise den atmosphärischen Luftdruck. Sie werden auch Barometer genannt. Hier wird der aktuelle Außendruck gemessen.

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