Sägeblätter
10. März 2008 | Von Redaktion betriebstechnik-magazin.de | Kategorie: SägeblätterBeim Kauf eines Sägeblattes gibt es einiges zu berücksichtigen. So muss man zu unterschiedlichen Sägeblättern greifen, je nachdem ob man eine Bandsäge, Laubsäge, Puksäge, Stichsäge oder den berüchtigten Fuchsschwanz mit einem neuen Sägeblatt bestücken möchte.
Aber auch welches Material geschnitten werden soll, hat Einfluss auf die Auswahl des richtigen Sägeblattes. Dabei wird insbesondere zwischen Sägeblättern für Metall und für Holz unterschieden. Da diese Materialien nur mit dem passenden Sägeblatt geschnitten werden können. Die Sägeblätter für die Metallsägen sind besonders widerstandsfähig, da diese galvanisiert werden, um eine hohe Lebensdauer zu gewährleisten.
Zudem muss die Länge des Sägeblattes zur Säge passen. Um zu ermitteln, wie lang das Sägeblatt sein muss, empfiehlt es sich das Sägeblatt mit einem Zollstock zu messen und so die Länge zu ermitteln. Ist man sich unsicher, oder ist das Sägeblatt gebrochen so kann man auch die Säge mit in den Fachmarkt nehmen und sich vom Personal beraten lassen.
Eine Faustregel gilt jedoch für alle Sägeblätter: je feiner der Schnitt, desto kleiner die Zähne. Das heißt das für feine Schnitte nur sehr fein gezahnte Sägeblätter verwendet werden dürfen, um ein sauberes Schnittbild zu gewährleisten. Je größer nämlich die Zahnung des Sägeblattes ist desto mehr “reißen” die Zähne das zu sägende Material. Dann entsteht ein sehr unsauberes Schnittbild, welches sehr faserig ist und eine Ursache von Verletzungen sein kann.
Besondere Vorsicht ist bei allen Sägearbeiten geboten, vor allem wenn die Säge elektronisch betrieben wird. Da sich beim Sägen von Metall durch das Sägeblatt Späne lösen, können die umherfliegen, muss für Metallarbeiten unbedingt auf geeignete Schutzkleidung geachtet werden.
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